Wenn Worte nicht mehr ausreichen, dann werde ich es mit Fotografien sagen.
Und wenn die Bilder nicht mehr ausreichen, dann will ich mich mit Schweigen begnügen.  
Ansel Adams (*)
In Berlin geboren, lebt in Grünstadt (Pfalz)
Studium der Biologie / Agrarbiologie 
Ab 2007 intensive Auseinandersetzung mit der Naturfotografie
Aus- und Weiterbildung mit Schwerpunkten in experimenteller und kontemplativer Fotografie (u.a. bei Bruce Barnbaum, Bill Neil, Tobias Hohenacker, Prof. Harald Mante, Martin Timm)
Zahlreiche Einzel- und Gruppen-Ausstellungen seit 2012

Warum?
Naturfotografie ist für mich mehr als fotografischer Selbstzweck mit einem austausch-baren Motiv. Der Wunsch in der Natur zu sein ist selbst die treibende Kraft. Die Kamera ist dann nur Medium, das sekundär widerspiegelt, was ich dort erfahre und entdecke.
Dabei interessiert es mich die Stimmung eines Ortes, das Wesen des erlebten Motivs in meinen Bildern festzuhalten.
Ansichten, die oft zunächst unspektakulär wirken oder ganz leicht übersehen werden können. Perspektiven, die sich nicht einfach mit Kompositionsregeln erzeugen lassen, sondern plötzlich sichtbar werden, wenn die Wahrnehmung unvoreingenommen ist und sich von tradierten Erwartungen löst.

Mein Leitsatz dabei: Das Sehen kommt, wenn ich aufhöre zu denken.
Dieses subjektive Erleben der Motive steht für mich im Vordergrund.
Meine Fotografie ist daher ganz bewusst nie nur neutrales Abbild einer äußeren Wirklichkeit.


Was?
Natur, denn ich möchte von dem „erzählen“, was für mich selbst bedeutsam ist.
Dabei ist Natur nicht immer spektakulär, ästhetisch, wohlwollend.
Manchmal ist es dort regnerisch trist, abweisend und voller Vergänglichkeit. Aber auch solche Motive haben ihre ganz eigene Kraft und Ästhetik – und erzählen echte Geschichten, oft einfach direkt vor meiner Haustür.


Matthias Hage
(*) When words become unclear, I shall focus with photographs. When images become inadequate, I shall be content with silence. (Ansel Adams, 1902 - 1984)

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